Internationales Festival der Kampfkünste 2026
in 79585 Steinen - Germany
vom 18. bis 20.09.2026
from 18th to 20th September 2026
Verantwortlicher Gesamtprojektleiter:
Diplom Karatelehrer Karl-Hans König | 8.Dan
Programm:
Freitag 18. September | Tag der Schulen - Gewaltprävention für Kinder
Samstag 19. September | Inklusives Kampfkunst Festival für Alle zum Mitmachen
Sonntag 20. September | Konferenz der Kampfkünste & Wissenschaft
Program:
Friday 18th | School day - Prevention of Violence for Kids
Saturday 19th | Inclusive Martial Arts Festival for ALL
Sunday 20th | Conference on Martial Arts & Science
All Ages 4 to 99 - All Martial Arts - Inclusive & Free of charge
Lerne traditionale Kampfkünste kennen und trainiere mit. Alle Angebote sind kostenfrei.
Karate - Kinderkarate - Fudokan - Shotokan - Wado Ryu - Shito Ryu - Fudomotion - Goju Ryu - Kempo - Taekwon Do - Kung Fu - Kickboxen - Tai Chi - Qi Gong - Qi Do - Mixed Martial Arts - Krav Marga - Aikido - Judo - Iaido - Silat Melayu - Kobudo -
Historical European Martial Arts - Aiki Jitsu - Ju-Jitsu - Kendo - Kenjitsu - Muay Tai.
Projektpartner
Traditional Martial Arts for All TMA4ALL
Festival der Kampfkünste
in Malaysia
2024
18. bis 27. August 2024
in Kuala Lumpur - Malaysia
Silat
Das Projekt TMA4ALL
Traditional Martial Arts for All
TMA4ALL ist ein Erasmus+ Sport 2023 Projekt, das sich dafür einsetzt, traditionelle Kampfkünste (TMA) für marginalisierte Gruppen zugänglicher und integrativer zu machen.
Durch Schulungen, Festivals der Begegnungen und die Entwicklung verschiedener Ressourcen verfolgt das Projekt folgende Ziele:
- Trainer zu befähigen, sichere und ansprechende TMA-Kurse anzubieten, die auf eine Vielzahl unterschiedlicher Teilnehmer zugeschnitten sind.
- Positive Interaktionen zwischen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten durch TMA zu fördern.
- Die kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung von Trainern für integrative Kampfkünste zu unterstützen.
Zu den Ressourcen, die im Rahmen des Projekts erstellt werden, gehören:
- Ein Toolkit, das Trainern dabei hilft, inklusive TMA-Kurse anzubieten.
- Eine barrierefreie E-Learning-Plattform mit verschiedenen Modulen.
- Eine mobile App zur Unterstützung der langfristigen Entwicklung von TMA-Trainern.
Um mehr über die Forschung und die entwickelten Tools zu erfahren, klicken Sie auf die Schaltfläche unten.
Partner
Das TMA4ALL-Projekt wird von Organisationen aus sechs verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt.
1. Allgemeine Informationen zum Projekt
Projektnummer: 101133802 Erasmus+ Sport 2023 TMA4ALL
Laufzeit: 36 Monate
Koordinator: INSIDE EU – Institut für Studien zu sozialer Inklusion, Vielfalt und Engagement (Irland)
Partnerorganisationen:
UCSI University (Malaysia)
Kyu Shin Kan (Spanien)
Landesfachverband Ikkaido Baden-Württemberg (Deutschland)
Taekwondo Klub Susedgrad Sokol (Kroatien)
2. Projektziele
Das Projekt TMA4ALL zielt darauf ab, ein inklusives Konzept für traditionelle Kampfkünste (TMA) zu entwickeln, das marginalisierten Gruppen eine sichere, zugängliche und gleichberechtigte Teilnahme an Trainings und Aktivitäten ermöglicht. Zu den Hauptzielen des Projekts gehören:
- Entwicklung, Erprobung und Veröffentlichung des ersten einheitlichen Konzepts für traditionelle Kampfsportarten für alle.
- Messung der psychosozialen Auswirkungen von TMA auf marginalisierte Gruppen und die Rolle des inklusiven Trainings in diesem Prozess.
- Entwicklung von Selbstbewertungsinstrumenten, Handbüchern und digitalen Ressourcen, die Trainern bei der Durchführung inklusiver Trainings helfen.
- Aufbau eines internationalen Netzwerks von inklusiven Trainern, Vereinen und Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität marginalisierter Menschen durch TMA einsetzen.
3. Wichtige Aktivitäten
Um die genannten Ziele zu erreichen, umfasst das Projekt verschiedene Aktivitäten, darunter Forschung, Trainerausbildung, Entwicklung digitaler Tools und Organisation inklusiver Festivals für Kampfsportarten.
3.1. Forschung und Entwicklung von Methoden
- Delphi-Studie – Identifizierung der wichtigsten Prinzipien des inklusiven Unterrichts in TMA.
- Systematische Literaturrecherche – Analyse der bisherigen Forschung zum inklusiven Training in TMA.
- Psychosoziale Studie – Bewertung der Auswirkungen des inklusiven Trainings auf verschiedene Gruppen (Menschen mit Behinderungen, Migranten, ältere Menschen usw.).
3.2. Entwicklung von Bildungsressourcen
Selbstbewertungsinstrument – ermöglicht Trainern die Analyse ihrer eigenen Kompetenzen im inklusiven Unterricht.
- TMA4ALL Toolkit – Handbuch mit praktischen Leitlinien für die Arbeit mit marginalisierten Gruppen.
- Mobile App MAPPED – digitales Tool für Trainer, das die Planung und Durchführung von inklusiven Trainings ermöglicht.
- Online-Plattform und pädagogische Videoanleitungen – kontinuierliche fachliche Weiterbildung für Trainer.
3.3. Organisation von Veranstaltungen und Verbreitung der Ergebnisse
Drei inklusive Kampfsportfestivals werden in Kuala Lumpur Malaysia (2024), Jerez de la Fontera Spanien (2025) und Steinen Deutschland (2026) mit dem Ziel stattfinden, die Inklusion im Kampfsport zu fördern.
- Multiplikatorenschulungen, Pilotprojekte und Evaluierungen in Zusammenarbeit mit Vereinen und Gemeinden.
- Akademische Beiträge und Konferenzen – Verbreitung der Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen und fachlichen Kreisen.
4. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen
Das Projekt TMA4ALL soll konkrete Veränderungen in der Art und Weise bewirken, wie traditionelle Kampfsportarten unterrichtet und praktiziert werden, insbesondere in der Arbeit mit marginalisierten Gruppen. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
- Akademische Artikel und Leitlinien für inklusives Training.
- Selbstbewertungsinstrument und digitale Ressourcen für Trainer.
- Erstes inklusives TMA-Trainingsmodell, das in ganz Europa und weltweit repliziert werden kann.
- Vernetzung von Trainern und Vereinen über ein internationales Netzwerk für inklusiven Sport.
- Sensibilisierung für die Bedeutung von Inklusion im Sport und verstärkte Beteiligung marginalisierter Gruppen.
Fazit
Das Projekt TMA4ALL stellt einen revolutionären Ansatz in der Sportausbildung dar, der sich auf Inklusion und die Schaffung einer sicheren und unterstützenden Umgebung in traditionellen Kampfsportarten konzentriert. Die Entwicklung neuer Lehrmethoden und digitaler Tools wird Trainern weltweit ermöglichen, ihre Arbeitsmethoden anzupassen und allen Menschen gleiche Teilnahmemöglichkeiten zu bieten, unabhängig von physischen, sozialen oder wirtschaftlichen Hindernissen.
Das Projekt wird die Wahrnehmung von Kampfsportarten verändern, nicht nur als Sportdisziplin, sondern auch als Instrument für soziale Inklusion, persönliche Entwicklung und einen gesunden Lebensstil. Durch intensive internationale Zusammenarbeit und die Verbreitung der Ergebnisse hat TMA4ALL das Potenzial, zu einem Modell für inklusive Sportausbildung in Europa und darüber hinaus zu werden.
" Wir sind als Vertreter Deutschlands in Malaysia dabei!"
Karl-Hans König