Unsere Philosophie

Ikkaido soll Menschen verbinden, ob jung, alt, sozial benachteiligt oder Menschen mit Behinderung. Egal welche Nationalität, welche Religion, ob mit oder ohne körperliches oder geistiges Handicap, für uns stehen körperliche Ertüchtigungen und Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Dabei ist es für uns wichtig, dass die Berührungsängste zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen abgebaut werden.

Ikkaido ist ein einzigartiger Budosport, der offen für alle Budosportler mit und ohne Handicap ist und speziell für Inklusion im Budosport entwickelt wurde. Wenn man z.B. den Ursprung des Karate/Budosport betrachtet, dann erkennt man, dass sich diese Kampfkunst dem Menschen anpasst, statt umgekehrt. Große, kräftige Personen werden andere Techniken und Ausführungen bevorzugen, als kleine zierliche Personen. Mit einer gründlichen Basisschulung werden beim Karate, wie bei anderen östlichen Kampfkünsten auch den Schüler zuerst die Techniken gelehrt, welche dann gefestigt werden müssen. Mit zunehmendem Reifegrad wird dann der Meister seine speziellen, zu ihm passenden Budotechniken entwickeln. Diesen Ansatz verfolgen wir auch bei Menschen mit körperlicher Behinderung konsequent von Anfang an. Hier gehen wir individuell auf die Einschränkungen ein und entwickeln Techniken, die sich auch mit Behinderung ausführen lassen. Da Behinderte oft in Ihren Bewegungen eingeschränkt sind, werden die Budotechniken so umgewandelt, dass die Beteiligten ohne Probleme am Budosport teilnehmen können.

Ikkaido ist ein strukturiertes, progressives Lernprogramm, das ideal für Menschen mit Einschränkungen ist, auch solche mit Lernschwierigkeiten. Der Fokus liegt dabei auf der mentalen, emotionalen, und körperlichen Entwicklung jedes einzelnen. Dabei steht die Inklusion im Vordergrund.